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- Seite 2 (Fell) -
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Die Grundfellfärbung beim Amoytiger ist der des indochinesischen Tigers sehr ähnlich, jedoch noch etwas dunkler. Für das Winterfell ist der Unterschied ähnlich. Die Variation der Fellfärbung bei den Amoytiger weist eine große Bandbreite auf, wie dies bei anderen Tigerunterarten, wie "Panthera tigris altaica", der Fall ist. Die Grundfarbe ist stark dunkel rötlich-gelbbraun. Die weisen Körperstellen sind nicht so ausgeprägt wie bei der Nominatform oder Corbetts Tiger. Bei manchen Exemplaren sind diese Stellen (inkl. der Flecken auf der Rückseite der Ohren) auch nicht mehr rein-weis, sondern ehr cremefarben getönt. Die Streifen des Amoytigers sind so gut wie immer extrem schwarz und variieren sehr stark in ihrer Ausprägung. Amoytiger haben sehr breite Streifen, die dafür weniger zahlreich und auch ziemlich weit auseinander gelegen sind. Auf den Körperflanken kann man beobachten, daß sehr häufig die Streifen dort verdoppelt sind. Wie beim indochinesischen Tiger zerfallen diese Streifen am Ende sehr oft in keine, bis ins gelbbraune variierende, Flecken und Punkte. Der Schwanz ist für gewöhnlich mit rein-schwarzen Steifen gezeichnet und enthält ca. neun bis zwölf Ringe, die in der Regel auch noch oft verdoppelt und sehr breit sind. Die drei Ringe die an der Schwanzwurzel sind sind nicht kreisrund sondern bilden ein U-Muster. Dieses Muster findet man bei fast allen Tigern an der Schwanzwurzel. Obwohl der Mensch die Fellmusterung für ehr auffallend als tarnend einstufen würde, ist dies ein Trugschluss. In seinem natürlichen Habitat verschmilzt der Tiger, auch durch die Schattenspiele im Dickicht, geradezu mit seiner Umgebung. Dieser Effekt wird auch Somatolyse genannt. Wer mehr über die Beschaffenheit der Fellhaare erfahren möchte, kann beim indischen Tiger als auch bei den Medienelementen am rechten Rand dieser Seite nachsehen. |
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