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m allgemeinen ist ein Experte in der Lage mittels des Schädels eines Tigers die Unterart zu bestimmen. Um eine anatomische Beschreibung der Unterschiede, und wie sich diese Äußern, zu liefern kommt man an einigen Fachbegriffen aus der Zoologie/Biologie nicht vorbei. Die Hauptunterschiede werden (von einigen Ausnahmen abgesehen) an Sagittalkamm, der Occipitalregion, der Kopfform (sehr vereinfacht ausgedrückt) sowie der Fellfärbung und Fellmusterung festgemacht. Der Wissenschaft ist die Nominatform des Tigers am längsten und am besten bekannt. "Panthera tigris tigris" wurde von Linnaeus (eigentlich: Carl von Linné) im Jahre 1758 wissenschaftlich neu klassifiziert. Der schwedische Professor Linné war einer der neueren Forscher, der sich weiterführende Gedanken über die Taxonomie der Tier- und Pflanzenwelt machte. Linné schuf seine eigene Einteilung die er „Systema naturae“ nannte und die sich in der Fachwelt relativ schnell etablierte. Sehr viele der anatomischen Eigenheiten werden im Bezug auf die Nominatform des Tigers beschrieben, deswegen sollte Sie zuerst den Text über den indischen Tiger lesen. Aber nun zum chinesischen oder Amoytiger. Der Amoytiger hat keinen sehr massiven Schädel, im Vergleich zum indischen oder indochinesischen Tiger. Dieser Umstand hängt damit zusammen, daß der Amoytiger generell nicht so groß wie die Nominatform wird. Der vordere Bereich des Kopf ist etwas flacher als beim indischen Tiger und ebenso ist die Occipitalregion viel breiter. Hierdurch sind die lateralen Kerben viel weniger ausgebildet und treten auch nach außen weniger in Erscheinung. Die obere Randlinie ist sehr gerade und der Sagittalkamm an sich nicht sehr ausgebildet. Durch seine relativ kleinen Körperabmessungen wirkt der Amoytiger weitaus zierlicher als dies die anderen Festlandtiger. Dennoch sollte an den Amoytiger nicht unterschätzen. |
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