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- Seite 2 (Schädel
& Fell) -
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Die Schädel indischer Tiger hinterlassen zumeist den Eindruck eines gewölbten Profils. Dieser Eindruck entsteht durch den besonders gut ausgebildeten Sagittalkamm, mit einer vom Individuum anhängigen konkaven oberen Außenlinie, der anterior sehr flach und posterior sehr hoch und massiv sein kann. Die Occipitalregion ist näherungsweise dreiecksförmig und verjüngt sich zur Mitte (von der seitlichen Außenlinie gesehen) hin, so daß der hintere Teil des Kopfes tiefe seitliche Einkerbungen aufweist. Durch die konvexe obere Profillinie entsteht der Eindruck eins relativ kurzen Gesichtsschädels (im Vergleich zu anderen Unterarten). [für mehr Informationen sehen Sie in die Medienliste am Seitenrand] Die Grundfärbung des Fell schwankt zwischen hellem Ocker und kräftigem rötlich-ocker-farbenen Schattierungen. Die Körperunterseite, die Beininnenseite, die beiden Areale um die Augen und eine Fleck hinter jedem Ohr sind für gewöhnlich reinweiß, können bei den unterschiedlichen Subarten aber bis ins creme-farbene variieren. Obwohl der Mensch die Fellmusterung für ehr auffallend als tarnend einstufen würde, ist dies ein Trugschluss. In seinem natürlichen Habitat verschmilzt der Tiger, auch durch die Schattenspiele im Dickicht, geradezu mit seiner Umgebung. Dieser Effekt wird auch Somatolyse genannt. Neben der Farbe des Fell und dessen Musterung ist aber ein anderes Merkmal in diesem Zusammenhang ebenfalls von Interesse, die Fellhaarlänge. Obgleich eine große Anzahl von Menschen sich, wenn sie die Augen schließen, einen Tiger (im Großen und Ganzen) allegorisch Vorstellen können, kann man es in der Regel nicht von der Hand weisen sich nie Gedanken über so etwas subjektiv lapidares gemacht zu haben. |
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