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Was beim Tiger meist zuerst besticht ist mit Sicherheit sein Backenbart, der reinweiß gefärbt ist und sich in der Länge zwischen 50-70mm bewegen dürfte. Am Rest des Körpers sind die Haare keineswegs überall gleich. Man unterscheidet die Zonen Bauch-, Rückenbereich, die Flanken, Schwanz und natürlich den Kopfbereich (Übersicht).

Neben diesen Erkenntnissen muß ich aber auch noch zwei Sonderformen zur Sprache bringen. Die erste Erscheinung auf die ich mich beziehe ist uns vom Löwen sehr gut bekannt. Die Rede ist von einer Mähne. Hin und wieder kommt es vor das auch ein Tiger verlängerte Nackenhaar hat, die dann wie eine Mähne wirken. Das diese Mähnen jedoch nicht annähernd so prächtig wie die eines Löwen werden sollte jedoch klar sein. Auf die besondere "Wan Da"-Zeichnung gehe ich bei den anderen Unterarten genauer ein!

Das zweite Phänomen das ich noch ansprechen werde ist uns allen (Meinung des Autors) besser bekannt. Gemeint sind hier die sogenannten "Weißen Tiger". Das Fehlen des Pigments Melanin sorgt hier für eine Art Albinismus. Es tritt zumeist aber nur ein Teilalbinismus auf. Selbst wenn das Fell bei normalen Tageslicht komplett weiß aussieht, kann man unter speziellem Licht meist noch die Streifen zumindest andeutungsweise erkennen. Andere Phänomene wie "Rote Tiger", "Blaue Tiger" oder "Schwarze Tiger" (Melanismus) möchte ich lediglich erwähnen. Wer zu diesem Thema mehr Informationen sucht muß nicht unbedingt Fachliteratur über Genetik lesen, in den meisten Fällen genügt es sich mit den Theorien von Gregor Johann Mendel zu befassen, die einem eine grobe Übersicht über die Prinzipien der Vererbung geben.

Als letztes zu diesem Thema möchte ich noch anmerken, daß man zwischen mehreren Typen von Haaren unterscheidet. Dies wären Deckhaar, Wollhaar, Sinneshaar und einige andere (die jedoch für meine Belange nicht von Relevanz sind). Die anteilsmäßige Zusammensetzung des Fellkleides des Tigers mit den verschiedenen Haartypen unterscheidet sich während den Jahreszeiten, da der Tiger sowohl ein Sommerfell als auch eine Winterfell besitzt. Die standardmäßige Annahme, die Fellänge sei im Winter größer als im Sommer bestätigt sich hier.

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