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ie jeder mit Sicherheit weis, sind Katzen sehr reinliche Tiere und der
Tiger bildet hier keine Ausnahme. Auf die Fellpflege wird sehr viel Zeit
verwandt und diese wird auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit durchgeführt.
Die schon angesprochenen Eigenschaften der Zunge eines Tigers erweisen
sich hier erneut als von Vorteil.
Durch die dornenartigen Papillen wird eine Art Kammwirkung erzeugt, die
in Kombination mit dem Speichel einen wasserabweisende Effekt des Fells
generiert. Das Putzen selbst geschieht in Analogie zu dem der normalen
Hauskatzen (Felis silvestris libyca – eine Form). Das Fell wird mit der
Zunge gereinigt während der Kopf mit den vordern Extremitäten gesäubert
wird.
Neben der normalen regelmäßigen Fellpflege wird diese normalerweise auch
nach dem Riss einer Beute durchgeführt, um das Fell von Blut und anderen
Stoffen wieder zu reinigen. Dies gescheiht nicht weil sich die Tiger evtl.
nur unwohl fühlen, sondern ist absolut notwendig. Wenn Blut und andere
Substanzen des Beutetier längere Zeit im Fell dann kann jedes andere
Beutetier den Tiger schon auf große Entfernung riechen. Eine weitere
erfolgreiche Jagd wäre somit in weite ferne gerückt. An dieser
Stelle möchte ich auf die Seiten zur Anatomie und zu den Sinnen des
Tigers verweisen, auf denen einige weitere Informationen zu diesem Themenkreis
zu finden sind.
Der Tiger ist durch seine Körpergröße aber nicht in der
Lage sein komplettes Fell zu putzen. Aus diesem Grund baden die Tiger
auch hin und wieder. Aber sowohl die Beine und Arme, als auch der Kopf
und Teile des Brust- und Bauchfells werden penibel gereinigt.
Es gibt bestimmt ausführlichere Informationen zu dem Thema Hygiene,
aber z. Z. habe ich nicht geplant diesen Punkt weiter aus zu führen.
Sollten aber konkrete Fragen auftauchen, dann schreiben Sie bitte eine
EMail an mich: 
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