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ie jeder mit Sicherheit weis, sind Katzen sehr reinliche Tiere und der Tiger bildet hier  keine Ausnahme. Auf die Fellpflege wird sehr viel Zeit verwandt und diese wird auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit durchgeführt. Die schon angesprochenen Eigenschaften der Zunge eines Tigers erweisen sich hier erneut als von Vorteil.

Durch die dornenartigen Papillen wird eine Art Kammwirkung erzeugt, die in Kombination mit dem Speichel einen wasserabweisende Effekt des Fells generiert. Das Putzen selbst geschieht in Analogie zu dem der normalen Hauskatzen (Felis silvestris libyca – eine Form). Das Fell wird mit der Zunge gereinigt während der Kopf mit den vordern Extremitäten gesäubert wird.

Neben der normalen regelmäßigen Fellpflege wird diese normalerweise auch nach dem Riss einer Beute durchgeführt, um das Fell von Blut und anderen Stoffen wieder zu reinigen. Dies gescheiht nicht weil sich die Tiger evtl. nur unwohl fühlen, sondern ist absolut notwendig. Wenn Blut und andere Substanzen des Beutetier längere Zeit im Fell dann kann jedes andere Beutetier den Tiger schon auf große Entfernung riechen. Eine weitere erfolgreiche Jagd wäre somit in weite ferne gerückt. An dieser Stelle möchte ich auf die Seiten zur Anatomie und zu den Sinnen des Tigers verweisen, auf denen einige weitere Informationen zu diesem Themenkreis zu finden sind.

Der Tiger ist durch seine Körpergröße aber nicht in der Lage sein komplettes Fell zu putzen. Aus diesem Grund baden die Tiger auch hin und wieder. Aber sowohl die Beine und Arme, als auch der Kopf und Teile des Brust- und Bauchfells werden penibel gereinigt.

Es gibt bestimmt ausführlichere Informationen zu dem Thema Hygiene, aber z. Z. habe ich nicht geplant diesen Punkt weiter aus zu führen. Sollten aber konkrete Fragen auftauchen, dann schreiben Sie bitte eine EMail an mich:


© 2001 by Marc "Sesshoumaru" Meiner