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Die Grundfellfärbung beim indochinesischen Tiger ist zumeist dunkler als die der Nominatform. Für das Winterfell ist der Unterschied ähnlich, jedoch etwas ausgeprägter. Die Variation der Fellfärbung der indochinesischen Tiger weist keine so große Bandbreite auf, wie dies bei anderen Tigerunterarten der Fall ist. Die Grundfarbe ist rötlich-ockerbraun.

Die weißen Körperstellen sind in etwa wie beim indischen Tiger ausgeprägt. Durch die kleine Varianz beim Fell dieser Unterart kommt es ehr selten vor, daß ein indochinesischer Tiger stärker Abweichung bei der Fellfarbe entwickelt. Die Streifen sind in ihrer Breite schmaler und auch kürzer als beim indischen Tiger. Die Streifen sind fast alle rein-schwarz und zahlreich vorhanden. Es treten ehr selten Verdopplungen bei den Streifen auf. Diese Streifen die zum Ende hin immer schmaler werden lösen sich sehr häufig in eine Anzahl kleiner schmaler Flecken auf.

Eine Auffälligkeit ist, daß die Streifen an den Schenkeln nicht Schwarz sondern ehr helles Schwarz bis ins dunkele Braun gefärbt sein können. Der Schwanz ist für gewöhnlich mit rein-schwarzen Steifen gezeichnet und enthält ca. zehn bis elf Ringe, die in der Regel auch noch verdoppelt sind. Die drei Ringe die an der Schwanzwurzel sind sind nicht kreisrund sondern bilden ein U-Muster. Dieses Muster findet man bei fast allen Tigern an der Schwanzwurzel.

Obwohl der Mensch die Fellmusterung für ehr auffallend als tarnend einstufen würde, ist dies ein Trugschluss. In seinem natürlichen Habitat verschmilzt der Tiger, auch durch die Schattenspiele im Dickicht, geradezu mit seiner Umgebung. Dieser Effekt wird auch Somatolyse genannt.

Wer mehr über die Beschaffenheit der Fellhaare erfahren möchte, kann beim indischen Tiger als auch bei den Medienelementen am rechten Rand dieser Seite nachsehen.

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