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- Seite 2 (Fell) -
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Die Grundfellfärbung beim Amur- oder Ussuritiger ist im Mittel heller als die der Nominatform. Im Winterfell ist der Unterschied besonders deutlich zu erkennen. Bei den Amurtigern ist die Fellfärbung jedoch sehr veränderlich im Gegensatz zu den restlichen Unterarten. Die Färbung variiert von extrem hellem Fell bis hin zu tiefen rötlich ockergelben Farben. Jedoch ist die Nominatform des Tigers tiefer gefärbt als die sibirischen Tiger (in Schnitt). Die weisen Körperstellen sind besoders groß und ausgeprägt sowie extrem rein-weiß. Durch die große Varianz beim Fell dieser Unterart kommen aber auch Tiger vor die sehr kleine rein-weiße Areale aufweisen. Im Vergleich mit "Panthera tigris virgata" haben die Amurtiger auch viel weniger Querstreifen, die in ihrer Breite schmaler, aber länger sind. Die Breite ist ebenso wie die Fellfärbung nicht konsisten. Es gibt also sehr breite und sehr schmale dunkle Streifen, die auch sehr häufig verdoppelt sind. Wenn wir die Definition für einen Königstiger betrachten kann man nun erkennen, warum Königstiger keine Amurtiger sind. Eine weitere Auffälligkeit ist, daß die Streifen an den Schenkeln und an einem großen Teil des Schwanzes nicht Schwarz sondern ehr helles Schwarz bis ins bräunliche gefärbt sein können. Extrem dunkel-schwarz sind die Streifen auf dem Rücken, dem Bauch, dem Kopf und am Schwanzende. Wem es noch nie aufgefallen ist: Das Schwanzende ist immer sehr dunkel-schwarz gefärbt, nie ockerfarben !!! (letzeres gilt für alle Tigerunterarten) Obwohl der Mensch die Fellmusterung für ehr auffallend als tarnend einstufen würde, ist dies ein Trugschluss. In seinem natürlichen Habitat verschmilzt der Tiger, auch durch die Schattenspiele im Dickicht, geradezu mit seiner Umgebung. Dieser Effekt wird auch Somatolyse genannt. Wer mehr über die Beschaffenheit der Fellhaare erfahren möchte, kann beim indischen Tiger als auch bei den Medienelementen am rechten Rand dieser Seite nachsehen. |
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